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Saubere Luft durch Corona-Filter – die wichtigsten Fakten

Princess HandstaubsaugerDie Pandemie durch das neuartige Coronavirus beeinflusst aktuell die ganze Welt und alle gesellschaftlichen Bereiche. Es verbreitet sich rasend schnell, da es bisher noch keine weitreichende Immunität in der Gesellschaft gibt. Auch ein Impfstoff ist noch in der Entwicklung und kann erst in einiger Zeit helfen, die Ausbreitung von SARS-CoV-2 zu bremsen. Aber es gibt auch jetzt schon Möglichkeiten, das Virus zu bekämpfen. Grundlegende Hygieneregeln, Abstand halten und Alltagsmasken bilden die Grundlage dieser Möglichkeiten. Darüber hinaus können auch Corona-Filter einen Beitrag leisten. Im nachfolgenden Text finden Sie wichtige Informationen dazu, welche Filter geeignet sind und wo sie sich einsetzen lassen.

Wie verbreitet sich das Coronavirus?

Saubere Luft durch Corona-Filter - die wichtigsten FaktenDas aktuelle pandemische Coronavirus wird wissenschaftlich genau als SARS-CoV-2 bezeichnet. Die von diesem Erreger ausgelöste Krankheit wird als Covid-19 bezeichnet und kann völlig symptomlos verlaufen. Viele Menschen bemerken die Erkrankung aber durch Symptome, die denen einer Grippe ähneln. Wie die Grippe auch, kann sie aber auch sehr schwer verlaufen und sogar zum Tod führen. Das macht deutlich, warum die Bekämpfung so wichtig ist.

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SARS-CoV-2 wird vor allem auf zwei unterschiedlichen Wegen übertragen, und zwar durch:

  • Tröpfcheninfektion
  • Schmierinfektion

Die Schmierinfektion ist auch unter dem Begriff Kontaktinfektion bekannt. Beide Begriffe beschreiben, wie diese Art der Übertragung abläuft. Ein Infizierter niest oder hustet zum Beispiel in die Hand. Dabei gelangen Flüssigkeitströpfchen auf die Handfläche. Wenn diese Person nun einer anderen Person die Hand gibt, wird dabei auch etwas von der virushaltigen Flüssigkeit weitergegeben. Fasst sich die zweite Person nun im Gesicht an die Schleimhäute von Mund, Nase oder Augen, kann der Coronavirus auch diese Person infizieren. In einigen Fällen kann so eine Übertragung auch stattfinden, wenn mehrere Menschen den gleichen Gegenstand, wie zum Beispiel eine Türklinke, anfassen.

Die Tröpfcheninfektion geschieht über die Verteilung von Flüssigkeitströpfchen aus Nase, Mund und Rachen. Diese entstehen zum Beispiel beim Sprechen, Niesen, Husten und Singen einer infizierten Person. Atmen andere Menschen diese Tröpfchen ein, kann das Coronavirus sie infizieren. Sind die Tröpfchen kleiner als 5 Mikrometer, werden sie auch als Aerosol bezeichnet. Die größeren Tröpfchen fallen schon nach kurzer Zeit auf den Boden, während Aerosole längere Zeit in der Luft schweben können. Die beiden Arten von Tröpfcheninfektionen lassen sich aber nicht komplett voneinander trennen, da größere Tröpfchen durch Eintrocknen auch zu einem Aerosol werden können.

Was können Sie tun, um die Übertragung des Coronavirus einzuschränken?

Bei der Bekämpfung des Coronavirus können Sie durch angepasste Verhaltensweisen eine Menge ausrichten. Die wichtigsten Möglichkeiten finden Sie in der folgenden Liste:

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  • Halten Sie Abstand zu anderen Menschen. So können Sie größere Flüssigkeitströpfchen nicht erreichen.
  • Niesen und Husten Sie in die Ellenbeuge. So gelangen keine Tröpfchen auf Ihre Hand und werden vom Stoff Ihres Ärmels aufgehalten.
  • Verwenden Sie eine Alltagsmaske. Dadurch werden die meisten Tröpfchen direkt aufgehalten.
  • Reinigen Sie regelmäßig genutzte Gegenstände gründlich mit Wasser und üblichen Reinigungsmitteln.
  • Waschen Sie Ihre Hände regelmäßig, gründlich und mindestens 20 Sekunden mit Wasser und Seife. Die Seife kann die Hülle der Coronaviren zerstören.
  • Nutzen Sie virendichte Filter, um die Raumluft zu reinigen.

Warum können Corona-Filter sinnvoll sein?

Virendichte Filter können vor allem dabei helfen, die Übertragung durch Tröpfcheninfektionen einzuschränken. Denn im Innenbereich können Tröpfchen und Aerosole nicht so einfach durch Windbewegungen verdünnt und entfernt werden, wie außerhalb von Gebäuden. Im Gegensatz können sich die winzigen virushaltigen Tröpfchen über die Zeit sogar immer stärker ansammeln. Dies ist besonders oft der Fall, wenn nicht, oder nicht ausreichend gelüftet werden kann und sich viele Menschen in einem Raum aufhalten.

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Klimaanlagen, Staubsauger und Handstaubsauger können die Situation verschlimmern, wenn sie nicht mit den richtigen Filtern ausgestattet sind. Denn diese Geräte verteilen die winzigen Flüssigkeitströpfchen unter Umständen nur immer weiter. Staubsauge und Handstaubsauger können darüber hinaus noch Viren aufnehmen, die schon auf den Boden oder andere Oberflächen gesunken sind. Dann verteilen sie diese Partikel über die Abluft wieder im gesamten Raum. Daher lohnt sich der Einsatz von guten Filtern. Diese Filter lassen sich zum Beispiel in folgenden Geräten einsetzen:

  • in Staubsaugern
  • in Handstaubsaugern
  • in Luftreinigern
  • in Klimaanlagen

Aber auch über die Entfernung der Viren hinaus können die Filter eine sinnvolle Ergänzung zur Bekämpfung der Pandemie sein. Denn sie entfernen auch andere Schadstoffe, die unter Umständen die Lunge schwer belasten können. Und ein beeinträchtigtes Atemsystem gilt als ein Risikofaktor für einen schweren Verlauf von Covid-19.

Was ist ein guter Corona-Filter?

Luftfilter lassen sich in verschieden Klassen einteilen. Sie sind unterschiedlich fein und damit auch unterschiedliche effizient bei der Entfernung von SARS-CoV-2 Viren aus der Luft. In der folgenden Tabelle sind die Filterklassen und die dazugehörigen Bezeichnungen genauer aufgeführt:

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Bezeichnung Efficient Particulate Air Filter High Efficiency Particulate Air Filter Ultra Low Penetration Air Filter
Abkürzung EPA Filter HEPA Filter ULPA Filter
Filterklassen
  • E10
  • E11
  • E12
  • H13
  • H14
  • U15
  • U16
  • U17
Abscheidegrad
  • E10: > 85 %
  • E11: > 95 %
  • E12: > 99,5 %
  • H13: > 99,95 %
  • H14: > 99,995 %

 

  • U15: > 99,9995 %
  • U16: > 99,99995 %
  • U17: > 99,999995 %

An den Abscheidegraden lässt sich leicht ablesen, dass die Filterwirkung mit der steigenden Zahl der Bezeichnungen der Filter immer stärker zunimmt. Ein E10 Filter entfernt am wenigsten Partikel aus der Luft, ein U17 Filter am meisten. Darunter fallen zum einen die winzigen Corona-Viren, aber auch andere Stoffe, die potenziell die Gesundheit beeinträchtigen können. Hierzu zählen zum Beispiel Bakterien, aber auch Sporen und Allergene.

Tipp: Achten Sie darauf, dass die Filter zertifiziert sind. In einigen Fällen werden die Produkte trotz fehlendem Zertifikat als EPA, HEPA oder ULPA Filter bezeichnet. Fragen Sie im Zweifelsfall beim Hersteller nach.

Vorteile und Nachteile von Corona-Filtern

Wie im bisherigen Text schon deutlich wurde, gibt es eine Reihe von guten Argumenten für den Einsatz von besonders feinen Filtern in Geräten in Innenräumen. Aber es gibt auch ein paar Nachteile, die damit verbunden sind. In der folgenden Liste finden Sie alle wichtigen Punkte übersichtlich aufgeführt:

  • EPA, HEPA und ULPA Filter können Viren aus der Luft entfernen
  • die Filter können auch andere feine Partikel aus der Luft filtern
  • die Gesundheit wird unterstützt, da die potenziell krankmachenden Stoffe aus der Luft entfernt werden
  • es kann verhindert werden, dass Handstaubsauger und Staubsauger Viren von Oberflächen absaugen und in der Raumluft verteilen
  • durch besonders feine Filter können die Energiekosten steigen
  • feine Filter sind teurer als gröbere Varianten

Fazit – Feine Filter helfen bei der Bekämpfung des Coronavirus

Abschließend lässt sich sagen, dass feine Filter durchaus einen Einfluss auf die Bekämpfung des Coronavirus haben können. Besonders in möglicherweise stark belasteten Bereichen sollten HEPA und ULPA Filter zum Einsatz kommen.

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Bildnachweise: Adobe Stock / Robert Kneschke, Amazon / Princess

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